einfach.machen. – Warum Denken dich aufhält und Komplexität dich klein hält
- einfach.mike

- 30. März
- 2 Min. Lesezeit
„Du denkst zu viel. Deshalb passiert zu wenig.“
Bäm. Treffer!
Und jetzt sei ehrlich:
Wie viele Ideen hast du in den letzten Monaten NICHT umgesetzt?
Du weißt, dass sie nicht schlecht waren.
„Sie waren noch nicht ganz fertig gedacht“ – stimmts?
Willkommen im Club der Zerdenker.
Zwei Welten. Ein Problem.
Genau das meine ich mit dem Claim einfach.machen:
Die meisten verstehen nur einen Teil (den sie grad hören wollen):
Variante 1: EINFACH betonen
→ Mach es weniger kompliziert.
Variante 2: MACHEN betonen
→ Hör auf zu (zer)denken. Fang an.
Beides ist wichtig.
Durch beides entsteht Wirkung.

Szene 1: Der Denker
Du sitzt am Schreibtisch, Excel offen, noch ein Plan, noch ein Konzept, nur noch ein Gedanke.
„Ich muss das noch sauber durchdenken…“
3 Wochen später: Noch immer im Denkprozess – und nichts ist passiert.
Studien zeigen genau das:
Die Forschung rund um „Analysis Paralysis“ (z. B. von Harvard Business School) belegt, dass zu viele Optionen und zu viel Analyse zu weniger Entscheidungen führen.
In dem Fall gilt: Gründlichkeit blockiert.
Szene 2: Der Macher
Gleiche Ausgangslage, andere Entscheidung:
„Passt. Probieren wir.“
Fehler? Ja.
Chaos? Kurz.
Ergebnis? Wirkung.
Die Forschung von Carol Dweck zeigt:
Menschen mit einem sogenannten Growth Mindset lernen schneller, weil sie handeln.
Weil ich das Wort Mindset aber nicht mag, ersetze ich es oft durch „Haltung“.
JA, natürlich ist einfach.machen eine Haltung. (Punkt)
Das Problem: Du willst Sicherheit, bekommst aber Stillstand
Du glaubst „Wenn ich länger denke, wird’s besser.“
Was passiert ist aber, Du verzögerst nur den Start.
Und das ist nicht nur im Handwerk tödlich.
Denn während du denkst, macht jemand anderer (einfach;-).
einfach ≠ leicht (aber es wirkt so)
Viele verwechseln „einfach“ mit „billig“ oder „zu wenig durchdacht“.
Das ist aus meiner Sicht Blödsinn und greift zu kurz.
einfach heißt:
klar
verständlich
umsetzbar
Und genau das fehlt in den meisten Betrieben.
Zu viele Tools, WhatsApp-Gruppen und vielleicht gar noch Formulare.
Auf jeden Fall zu viel „wir sollten mal…“
Zu wenig:
Klarheit
Entscheidungen
Umsetzung
Warum MACHEN dich nach vorne bringt
Die Verhaltensforschung (z. B. Daniel Kahneman) zeigt:
Unser Gehirn liebt schnelle Entscheidungen
Zu langes Denken erzeugt Unsicherheit
Unsicherheit führt zu Vermeidung
Das macht dich müde, obwohl du nichts umgesetzt hast.
Die Wahrheit, die keiner hören will
Die bessere Strategie nützt nichts, ohne mehr Umsetzung.
Die Suche nach den perfekten Mitarbeitern ist sinnlos, ohne klarere Entscheidungen.
Planung ist gut und wichtig, aber bitte: Du musst anfangen!
Die einfach.mike Formel dahinter - was ich damit meine
einfach machen heißt:
Reduzieren
Was ist wirklich wichtig?
Entscheiden
Nicht alles auf einmal. Aber einfach das Nächste.
Umsetzen
Sofort. Nicht irgendwann.
Deine Praxis-Übung (keine Ausreden mehr)
Probiers einfach mal aus:
schreib 3 Dinge auf, die du seit Wochen vor dir herschiebst
wähle EINEN Punkt
setze ihn heute um – unperfekt, nimm Fehler oder notwendige Korrekturen in Kauf.
Nicht morgen. Nicht „wenn Zeit ist“.
HEUTE. JETZT.
Fazit: Erfolg kann man erdenken. Machen ist halt geiler.
Den richtigen Erfolg erkennt man an der Wirkung.
Denken erzeugt noch keine Wirkung.
Die, die gewinnen, sind nicht die Klügsten.
Sondern die, die anfangen.




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