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einfach.machen. – Warum Denken dich aufhält und Komplexität dich klein hält

„Du denkst zu viel. Deshalb passiert zu wenig.“

Bäm. Treffer!

Und jetzt sei ehrlich:

Wie viele Ideen hast du in den letzten Monaten NICHT umgesetzt?


Du weißt, dass sie nicht schlecht waren.

„Sie waren noch nicht ganz fertig gedacht“ – stimmts?

Willkommen im Club der Zerdenker.

 

Zwei Welten. Ein Problem.

Genau das meine ich mit dem Claim einfach.machen:

Die meisten verstehen nur einen Teil (den sie grad hören wollen):


Variante 1: EINFACH betonen

→ Mach es weniger kompliziert.


Variante 2: MACHEN betonen

→ Hör auf zu (zer)denken. Fang an.

Beides ist wichtig.

Durch beides entsteht Wirkung.


EINFACH.machen oder einfach.MACHEN?
EINFACH.machen oder einfach.MACHEN?

 

Szene 1: Der Denker

Du sitzt am Schreibtisch, Excel offen, noch ein Plan, noch ein Konzept, nur noch ein Gedanke.

„Ich muss das noch sauber durchdenken…“

3 Wochen später: Noch immer im Denkprozess – und nichts ist passiert.


Studien zeigen genau das:

Die Forschung rund um „Analysis Paralysis“ (z. B. von Harvard Business School) belegt, dass zu viele Optionen und zu viel Analyse zu weniger Entscheidungen führen.

In dem Fall gilt: Gründlichkeit blockiert.

 

Szene 2: Der Macher

Gleiche Ausgangslage, andere Entscheidung:

„Passt. Probieren wir.“

Fehler? Ja.

Chaos? Kurz.

Ergebnis? Wirkung.


Die Forschung von Carol Dweck zeigt:

Menschen mit einem sogenannten Growth Mindset lernen schneller, weil sie handeln.

Weil ich das Wort Mindset aber nicht mag, ersetze ich es oft durch „Haltung“.


JA, natürlich ist einfach.machen eine Haltung. (Punkt)

 

Das Problem: Du willst Sicherheit, bekommst aber Stillstand

Du glaubst „Wenn ich länger denke, wird’s besser.“

Was passiert ist aber, Du verzögerst nur den Start.

Und das ist nicht nur im Handwerk tödlich.

Denn während du denkst, macht jemand anderer (einfach;-).

 

einfach ≠ leicht (aber es wirkt so)

Viele verwechseln „einfach“ mit „billig“ oder „zu wenig durchdacht“.

Das ist aus meiner Sicht Blödsinn und greift zu kurz.


einfach heißt:

  • klar

  • verständlich

  • umsetzbar


Und genau das fehlt in den meisten Betrieben.

Zu viele Tools, WhatsApp-Gruppen und vielleicht gar noch Formulare.

Auf jeden Fall zu viel „wir sollten mal…“

Zu wenig:

  • Klarheit

  • Entscheidungen

  • Umsetzung

     

Warum MACHEN dich nach vorne bringt

Die Verhaltensforschung (z. B. Daniel Kahneman) zeigt:

  • Unser Gehirn liebt schnelle Entscheidungen

  • Zu langes Denken erzeugt Unsicherheit

  • Unsicherheit führt zu Vermeidung


Das macht dich müde, obwohl du nichts umgesetzt hast.

 

Die Wahrheit, die keiner hören will

Die bessere Strategie nützt nichts, ohne mehr Umsetzung.

Die Suche nach den perfekten Mitarbeitern ist sinnlos, ohne klarere Entscheidungen.

Planung ist gut und wichtig, aber bitte: Du musst anfangen!

 

Die einfach.mike Formel dahinter - was ich damit meine

einfach machen heißt:

  1. Reduzieren

    Was ist wirklich wichtig?

  2. Entscheiden

    Nicht alles auf einmal. Aber einfach das Nächste.

  3. Umsetzen

    Sofort. Nicht irgendwann.

 

Deine Praxis-Übung (keine Ausreden mehr)

Probiers einfach mal aus:

  • schreib 3 Dinge auf, die du seit Wochen vor dir herschiebst

  • wähle EINEN Punkt

  • setze ihn heute um – unperfekt, nimm Fehler oder notwendige Korrekturen in Kauf.

Nicht morgen. Nicht „wenn Zeit ist“.

HEUTE. JETZT.

 

Fazit: Erfolg kann man erdenken. Machen ist halt geiler.

Den richtigen Erfolg erkennt man an der Wirkung.

Denken erzeugt noch keine Wirkung.

Die, die gewinnen, sind nicht die Klügsten.

Sondern die, die anfangen.

einfach.machen

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