„Die meisten Führungskräfte-Trainings sind Zeitverschwendung.“
- einfach.mike

- vor 3 Tagen
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Warum mein Führungskräfte-Training mit der WIR gGmbH funktioniert hat.
„Können wir echte Fälle nehmen?“
Das ist oft der Moment, in dem es still wird.
Weil viele Führungskräfte-Trainings genau dort enden, wo es interessant wird.
PowerPoint, Modelle, Rollenspiele ohne Risiko.
Menschen sitzen zwei Tage in einem Seminarraum, nicken verständnisvoll und gehen danach wieder exakt gleich zurück in ihren Alltag.
Genau das wollte ich beim Training mit der WIR gGmbH verhindern.
Deshalb haben wir das Führungskräfte-Training gemeinsam in ein Workshop-Format verwandelt. Mit echten Situationen, mit emotional fordernden Beispielen, mit Fällen, die weh tun.
Mit Perspektiven auf Konflikte, die mit vorbereiteten Fallbeispielen unmöglich erzielbar wären.
Und genau dort begann plötzlich echte Entwicklung.
Führung entsteht nicht im Seminarraum.
Sondern oft erst unter Druck.
Führung zeigt sich nicht , wenn alles ruhig läuft.
Gute Führung braucht es vor allem:
wenn jemand kündigt
wenn ein Team auseinanderdriftet
wenn Konflikte schwelen
wenn Menschen überfordert sind
wenn Erwartungen kollidieren
wenn Entscheidungen unpopulär werden
Viele Trainings tun so, als könnte man Führung theoretisch lernen.
Kann man nicht.
Man kann Modelle verstehen.
Man kann Gesprächstechniken üben.
Aber echte Führung entsteht erst dann, wenn Emotionen ins Spiel kommen.
Deshalb arbeite ich ungern mit „künstlichen“ Beispielen.
Niemand wächst an erfundenen Standardfällen.
Menschen wachsen an Realität.
Und in der Realität hat man halt auch echte Emotionen im Spiel.
„Bitte keine Folien-Schlacht.“
Und genau deshalb war eines der schönsten Feedbacks nach dem Training:
„Wechsel auf Flipcharts!“
Das klingt banal. Ist es aber nicht.
Weil Flipcharts Nähe erzeugen.
Weil sie langsamer sind.
Weil sie Raum lassen für Gedanken.
Weil Menschen dort mitdenken statt konsumieren.
Ich halte wenig von perfekt designten Folien-Friedhöfen.
Das kann ich in Wirklichkeit auch wirklich nicht.
Menschen brauchen keine Animationen.
Menschen brauchen Relevanz.
Und genau das ist passiert.
Die Offenheit war der eigentliche Gamechanger.
Was dieses Training besonders gemacht hat, war nicht mein Input.
Es war die Bereitschaft der TeilnehmerInnen, ehrlich hinzuschauen.
Da wurden schwierige Situationen offengelegt.
Unsicherheiten ausgesprochen, Fehler reflektiert, Spannungen benannt.
Das passiert nur dort, wo es auch psychologische Sicherheit gibt.
So entsteht Vertrauen.
Und Vertrauen ist die Voraussetzung für diese Offenheit.
Feedback, das bleibt.
Einige Rückmeldungen aus der Abschlussbewertung haben mich besonders gefreut:
„Die Offenheit“
„Mike ist authentisch, kompetent und nahbar.“
„Durch seine offene Art schafft er eine angenehme Atmosphäre, in der man sich reflektieren und weiterentwickeln kann.“
„Besonders wertvoll fand ich seine praxisnahen Impulse und seine ehrliche, motivierende Art.“
„Jede Frage, Einwand und Themen wurden ernst genommen und hatten Platz.“
„Sehr beweglich in den Inhalten und somit für TeilnehmerInnen max. Themenerreichung.“
„Fokus auf Teambildung und Reflexion.“
Und ja, die Gesamtbewertung ergab einen NPS-Wert von 80.
Das ist ein Wert, von dem viele Unternehmen träumen.
Aber ehrlich gesagt geht es mir nicht um Zahlen.
Mich interessiert etwas anderes:
Haben Menschen danach den Mut, Führung anders zu leben?
Führung hat nichts mit Position zu tun. Dafür sehr viel mit Wirkung.
Viele Menschen werden Führungskraft, ohne jemals gelernt zu haben, mit Menschen umzugehen.
Sie verwalten Aufgaben, sie kontrollieren Prozesse, sie organisieren Termine.
Aber Führung?
Das ist etwas anderes.
Führung bedeutet:
Spannungen aushalten
Klarheit schaffen
Konflikte ansprechen
Sicherheit geben
Entscheidungen treffen
Verantwortung übernehmen
Und vor allem bedeutet Führung auch: sich selbst kritisch anzuschauen.
Das ist unbequem.
Deshalb vermeiden es viele.
Genau deshalb funktionieren Workshops besser als Frontalbeschallung.
Ich glaube nicht an Seminare, die Menschen kurzfristig motivieren.
Ich glaube an Räume, in denen Menschen sich selbst begegnen.
Mit ihren Mustern, mit ihren Unsicherheiten, mit ihren blinden Flecken.
Das passiert nicht durch Folien.
Das passiert durch echte Gespräche.
Und genau deshalb arbeite ich so gern workshop-orientiert.
Weil dort plötzlich etwas entsteht, das in klassischen Trainings oft fehlt:
Wirkung.
Mein Fazit
Ich bin überzeugt davon, dass die Zukunft guter Führung nicht in perfekten Konzepten liegt.
Sie liegt in ehrlicher Reflexion.
In mutigen Gesprächen.
In Führungskräften, die bereit sind, sich auch unangenehmen Themen zu stellen.
Das Training mit der WIR gGmbH hat genau das gezeigt.
Genau solche Formate machen mir Hoffnung.
Weil dort Menschen sitzen, die verstanden haben:
Führung findet nicht auf der Bühne statt.
Führung ist Verantwortung.
Verantwortung beginnt immer dort, wo Ausreden enden.




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