New Work ist tot? Es lebe New Work!
- einfach.mike

- 10. März
- 3 Min. Lesezeit
„New Work ist tot.“
Mit diesem Satz eröffnete Barbara Schmidt das 3. New Work Forum [Link: New Work Forum Tirol | Die Zukunft der Arbeit] im Loft 77 bei Trigonos in Schwaz.
New Work ist tot. Der Satz saß erstmal.
Denn wenn man sich anschaut, was manche Unternehmen unter „New Work“ verkaufen, dann kann man tatsächlich nur sagen: Ja – bitte lasst das sterben.
Kickertische, Feel-Good-Manager und bunte Post-its in Workshops, die danach in der Schublade verschwinden, den Obstkorb in der Stellenausschreibung mag ich gar nicht erwähnen.
Wenn das New Work ist, dann darf es gerne gehen.
Meine Antwort darauf ist eine andere:
New Work ist tot? Es lebe New Work!
Denn die ursprüngliche Idee dahinter – die lebt.
Vielleicht sogar stärker als je zuvor.
Was wirklich hinter New Work steckt
Die Idee war ja nie: „Mach alles locker.“
Die Idee war immer:
Menschen mehr Verantwortung geben
Arbeit sinnvoll organisieren
Entscheidungen dort treffen, wo die Kompetenz sitzt
Und genau darum ging es auch an diesem Nachmittag.
Ohne Buzzwords, ohne PowerPoint-Folien, ohne Obstkorb.
Echte Perspektiven auf die Arbeit der Zukunft.
Beeindruckend bodenständig: Heidrun Kandler
Besonders hängen geblieben ist mir die Sichtweise von Heidrun Kandler von Trigonos.
Ohne großes Theater, ohne Management-Floskeln.
Einfach geradeaus, bodenständig, klar, praktisch - einfach.
Und genau deshalb so beeindruckend.
Haltung, die Halt gibt.
Sehr oft braucht es keine neuen Konzepte.
Manchmal reicht es, Dinge einfach zu denken.
(Was mir persönlich natürlich besonders gefällt.)
Direkt, klar und kompromisslos: Valentina Ultsch
Die zweite Vortragende, Valentina Ultsch, der HR Chefin der Hotelkette "Harry's Home", hat das Thema aus einer ganz anderen Perspektive beleuchtet.
Geradlinig. Teilweise sogar ein bisschen kaltschnäuzig.
Aber genau das macht ihren Blick so spannend.
Sie schaut auf New Work ohne romantische Brille, ohne Familienbetriebs-Last auf den Schultern.
Mit einer einfachen Frage:
Funktioniert das – oder funktioniert es nicht?
Diese Klarheit tut der Diskussion gut.
Denn die Zukunft der Arbeit wird nicht durch Schlagworte entschieden.
Sondern durch das, was in der Praxis funktioniert.
Eine Veranstaltung mit Format
Das 3. New Work Forum lebte aber nicht nur von den Vorträgen.
Die Location im Loft 77 bei Trigonos in Schwaz war schlicht perfekt.
Offen, modern, mit genau der Atmosphäre, die gute Gespräche entstehen lässt.
Dazu kam eine wirklich hochkarätige Runde an Teilnehmerinnen und Teilnehmern – Unternehmer, Führungskräfte und Menschen, die sich ernsthaft mit der Zukunft von Arbeit beschäftigen.
Und natürlich darf man auch das Kulinarische nicht vergessen:
Die wunderbaren Häppchen der Vomper Metzgerin [Link: Fleisch- und Wurstmanufaktur Prem | Metzgerei in Vomp] haben den Abend perfekt abgerundet.
Und als kleines Extra gab es noch ein Bier-Geschenk von Zillertal Bier - Danke dafür!
So darf Networking aussehen und ein wunderbarer Nachmittag in einen schönen Abend münden.
Die eigentliche Frage
Am Ende bleibt aber eine viel wichtigere Frage:
Was machen wir eigentlich aus dem Begriff New Work?
Begraben wir ihn?
Oder holen wir die ursprüngliche Idee wieder hervor?
Mehr Verantwortung.
Mehr Klarheit.
Mehr Vertrauen in Menschen.
Vielleicht ist es genau das, was gerade passiert:
Der Begriff stirbt (vielleicht).
Aber die Idee lebt weiter.
Und vielleicht ist das sogar gut so.
Jetzt bist du dran
Wie siehst du das?
Ist New Work nur ein Modewort geworden?
Oder steckt noch etwas Wertvolles dahinter?
Denk einmal ehrlich darüber nach:
Wie sieht Arbeit der Zukunft in deinem Unternehmen wirklich aus?
Und was davon ist echte Veränderung – und was nur ein schönes Schlagwort?
New Work – tot oder lebendig?
Entscheide selbst und lass mich wissen, wie du das siehst!





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