Warum meine Weihnachtspost wichtiger ist als jeder Podcast
- einfach.mike

- 15. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Über schmerzende Hände, echte Beziehungen und - Schokolade.
Es gibt im Jahreslauf von einfach.mike ein paar Fixsterne.
Dinge, die nicht verhandelbar sind.
Dinge, die bleiben – auch wenn rundherum viel Neues passiert.
Und einer dieser Fixsterne ist meine Weihnachtspost.
Nein, kein Newsletter.
Nein, kein Podcast - auch wenn ich für heute eine echt gute Folge gehabt hätte – das sage ich mit einem leisen Schluchzer, weil ein Technik-Fehler die Aufnahme verhunzt hat und wir nochmal ran müssen.
Und nein, auch kein allgemeiner LinkedIn-Post mit „Frohes Fest 🙏“.

Ich meine die echte, die analoge, die handgeschriebene Weihnachtspost.
Mit Füller oder Kugelschreiber.
Mit Schreibkrampf.
Und mit Herz.
Wertschätzung braucht Tinte. Nicht nur Worte.
Im Laufe des Jahres begegnen mir so viele Menschen, die mein einfach.machen-Universum größer, bunter und manchmal auch herausfordernder machen.
Partner:innen, Kund:innen, Mitmacher:innen, Möglichmacher:innen.
Und es fühlt sich einfach falsch an, ihnen im Dezember nur ein Copy-Paste-Zitat mit Schneeflocken drunter zu schicken.
Also schreibe ich.
Individuell, persönlich, echt.
Jede Karte ein kleines Danke.
Jede Zeile eine Rückschau auf das, was heuer gut war – und davon gab’s einiges.
Jede Karte ein Gruß, der hoffentlich ankommt… nicht nur beim Postler, sondern im Herzen.
Die Wahrheit über Handschrift & Handkrampf
Natürlich romantisiere ich das.
Es ist schön, es ist mir wichtig.
Aber es ist auch… schmerzhaft.
Irgendwann in der dritten Stunde Schreiben passiert es jedes Jahr:
Meine Handschrift verabschiedet sich langsam vom gewohnten Schriftbild und wechselt in Richtung Arztmodus.
Ab da hoffe ich: „Bitte möge der/die Empfänger:in ahnen, was ich geschrieben habe.“
Falls also jemand eine Karte von mir bekommt und sich denkt:
„Steht da ‚Danke für alles‘ oder ‚Dante frisst alle‘?“– es war Ersteres. Versprochen.
Ein kleines Extra: Die süße Wahrheit
Heuer habe ich den Karten noch etwas beigepackt.
Etwas, das genauso ehrlich ist wie meine Worte:
Weil ich finde, dass Wertschätzung manchmal einfach besser schmeckt, wenn sie in Bio-Fairtrade-Kakao gehüllt ist.
Weil die bei Zotter auch einfach machen.
Und weil ein gutes Jahr auch ein Stück Süßes verdient.
Warum ich’s trotzdem jedes Jahr wieder mache
Weil echte Beziehungen nicht digital beginnen.
Und schon gar nicht digital enden.
Weil mein Jahr aus Menschen und Begegnungen besteht und nicht aus Projekten.
Weil Wertschätzung ausgesprochen – und ausgeschrieben! – gehört.
Und weil es sich gut anfühlt, sich an all das zu erinnern, was gelungen ist.
Und wenn nach 60 Karten die Hand weh tut, dann ist das für mich das schönste Jahresende-Muskelkater-Gefühl, das ich mir vorstellen kann.
Danke, dass ihr heuer Teil meines Jahres wart.
Danke, dass ich Teil eures Jahres sein durfte.
Und danke, dass meine Handschrift durchgehalten hat.
Frohe Weihnachten –
WeihnachtsPOST Ende.
euer einfach.mike 🎄
So, ich habe fertig:




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