Für ein Kinderlächeln. Mehr braucht es manchmal gar nicht - das Kiwanis Vatertagsfest ermöglicht es.
- einfach.mike

- 18. Juni
- 3 Min. Lesezeit
Wie misst man eigentlich den Wert eines Lächelns?
Gar nicht.
Und genau deshalb ist es so wertvoll.
Seit etwas mehr als drei Jahren bin ich Mitglied beim Kiwanis Club Schwaz.
Viele fragen mich:
"Warum machst du das eigentlich auch noch?"
Meine Antwort ist einfach.
Weil ich unglaublich viel Glück im Leben gehabt habe.
Ich habe eine Familie, die gesund ist.
Ich darf einen Beruf ausüben, den ich liebe.
Ich arbeite mit Menschen, die mir vertrauen.
Ich durfte Projekte begleiten, die funktionieren.
Ich durfte Fehler machen und daraus lernen.
Ich habe mehr bekommen, als ich jemals erwartet hätte.
Irgendwann kommt der Punkt, an dem man sich eine einfache Frage stellen sollte:
Was gibst du eigentlich zurück?

Für ein Kinderlächeln.
Das ist uns eine wichtige Motivation bei Kiwanis Schwaz.
Und ehrlich gesagt:
Mehr braucht es gar nicht.
Kein komplizierter Strategieplan.
Keine Hochglanzbroschüre.
Keine Vision in PowerPoint.
Ein Kinderlächeln.
Dafür stehen hunderte freiwillige Stunden.
Dafür werden Kuchen gebacken.
Dafür werden Veranstaltungen organisiert.
Dafür stehen Menschen früh auf und räumen spät wieder zusammen.
Dafür wird Geld gesammelt.
Damit Kinder Hilfe bekommen, deren Familien durch jedes soziale Netz gefallen sind.
Hilfe beginnt dort, wo keiner hinschaut.
Viele glauben, Charity beginnt mit einer großen Spende.
Ich glaube etwas anderes.
Charity beginnt dort, wo jemand sagt:
"Ich kümmere mich."
Genau deshalb beeindruckt mich Kiwanis.
Es geht nie darum, möglichst sichtbar zu sein.
Es geht darum, möglichst wirksam zu sein.
Viele Projekte bleiben anonym.
Viele Menschen außerhalb der betroffenen Familien wissen gar nicht, wer geholfen hat.
Das ist auch völlig egal.
Hauptsache ist, DASS geholfen wurde.
Das Kiwanis Vatertagsfest ist viel mehr als ein Fest.
Am Kiwanis Vatertagsfest trifft man Freunde.
Man isst gemeinsam, lacht, genießt den Tag.
Von außen wirkt das wie ein schönes Fest.
Von innen ist es harte Arbeit.
Wochenlange Vorbereitung, organisieren, aufbauen, Ausschank, zusammenräumen.
Alles freiwillig.
Warum?
Weil jeder Euro später einem Kind helfen kann.
Das ist Motivation genug.

Kiwanis ist riesig. Und trotzdem persönlich.
Viele wissen gar nicht, wie groß Kiwanis eigentlich ist.
Kiwanis ist die größte Kinderhilfsorganisation der Welt – nach UNICEF.
Weltweit engagieren sich hunderttausende Mitglieder ausschließlich für Kinder und Jugendliche.
Der Kiwanis Club Schwaz lebt genau diese Idee auf regionaler Ebene.
Man kennt die Menschen.
Man kennt die Schicksale.
Man weiß, wo Hilfe wirklich gebraucht wird.
Genau deshalb kommt Unterstützung oft genau dort an, wo sie gebraucht wird, aber nicht mehr öffentlich getragen wird.
Und was hat das mit einfach.mike zu tun?
Erstaunlich viel.
Ich begleite Unternehmen.
Ich begleite Führungskräfte.
Ich begleite Menschen.
Dabei stelle ich immer dieselbe Frage:
"Wem hilft das am Ende?"
Wenn eine Führungskraft besser führt... profitieren Mitarbeiter.
Wenn Mitarbeiter entspannter arbeiten... profitieren Kunden.
Wenn Unternehmen gesünder funktionieren... profitieren Familien.
Am Ende geht es immer um Menschen.
Nie um Organigramme oder Excel oder um Methoden.
Menschen verändern Systeme.
Systeme verändern Leben.
Erfolg misst sich nicht nur am Umsatz.
Natürlich muss ein Unternehmen Geld verdienen.
Natürlich muss Beratung wirtschaftlich sein.
Natürlich braucht jedes Projekt Ergebnisse.
Aber irgendwann verändert sich die Sicht.
Dann wird Erfolg größer.
Dann geht es um Wirkung.
Dann geht es um Menschen.
Dann geht es darum, ob jemand nach einem Coaching leichter schläft.
Ob eine Führungskraft wieder gerne ins Büro fährt.
Ob ein Mitarbeiter endlich wieder lachen kann.
Oder ob ein Kind Unterstützung bekommt.
Am Ende ist das dieselbe Währung.
Mein persönliches Learning
Ich glaube inzwischen, dass jeder Mensch irgendwann einen Platz findet, an dem er der Gesellschaft etwas zurückgeben möchte.
Für manche ist es die Feuerwehr, für andere Musik, Sport, Rotes Kreuz, Krisenintervention.
Oder eben Kiwanis.
Es geht nie darum, möglichst viel zu machen.
Es geht darum, das Richtige zu machen.
Für ein Kinderlächeln lohnt sich jeder Aufwand.
Das Vatertagsfest hat wieder viele Besucher angezogen.
Viele haben gut gegessen, Freunde getoffen, ihre Papas gefeiert.
Viele haben am Fest einen schönen Tag verbracht.
Und hoffentlich sind alle mit einem guten Gefühl nach Hause gegangen.
Weil sie wissen:
Sie haben geholfen.
Vielleicht ohne es zu merken.
Vielleicht ohne jemanden zu kennen.
Aber trotzdem ganz konkret.
Und genau das gefällt mir an Kiwanis.
Es wird nicht gefragt, wer Hilfe verdient.
Es wird geholfen.
Mein Fazit
Ich berate Unternehmen, damit Menschen wieder lieber arbeiten.
Ich engagiere mich bei Kiwanis, damit Kinder bessere Chancen bekommen.
Beides hat erstaunlich viel gemeinsam.
Beides beginnt mit der Entscheidung, Verantwortung zu übernehmen.
Und manchmal beginnt genau dadurch etwas ganz Großes.
Mit einem einzigen Kinderlächeln.
Was kannst du tun?
Vielleicht fragst du dich danach einmal ganz bewusst:
Wo kannst du mit deinen Fähigkeiten einem Menschen helfen?
Es muss nichts Großes sein.
Vielleicht reicht schon ein Nachmittag.
Vielleicht eine Idee.
Vielleicht deine Zeit.
Vielleicht genau dein Engagement.
Denn eines ist sicher:




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